Dein Elevatorpitch in 2 Schritten

Diese Art von Präsentation ist perfekt für Netzwerkveranstaltungen, im Kundengespräch, am Telefon oder bei der nächsten Party wenn dich jemand fragt: „ Und? Was machst du so?“

Dein Elevatorpitch ist eine kurze, knackige Präsentation deiner Firma, deiner Idee oder von dir selbst die in deinem Gegenüber Neugier und Interesse wecken wird. Das Ziel ist also Interesse zu wecken und dann die Kontaktdaten auszutauschen oder gleich einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Dazu ist es wichtig deinem Gesprächspartner die Vorteile komprimiert und so bildhaft und emotional wie nur möglich zu präsentieren. Das menschliche Gehirn kann nur in Bildern denken und nicht in Fakten. Also sparen wir es uns auch das komplette Portfolio vorzustellen.

Der Legende nach wurde der Elevatorpitch Anfang der 80er Jahre in New York von Vertriebsleuten erfunden. Diese nutzen die kurze Fahrstuhlpräsentation um die Firmenchefs, CEOs und Entscheider usw. von sich und ihrem Produkt/ ihrer Dienstleistung zu überzeugen. Da diese immer nur sehr wenig Zeit hatten und vom einen ins andere Meeting sprangen, lauerten ihnen die Vertriebsleute in den Firmenlobbys auf. Sie stiegen dann „rein Zufällig“ mit ihnen in den Fahrstuhl.

Jetzt hatten sie maximal 2 Minuten Zeit zu überzeugen!

 

 

Schritt 1: Die Vorbereitung

5 Schritte zur Vorbereitung deines Elevatorpitchs

1: Beschreibe deine Wunschkunden.

Beschreibe und definiere dein Gegenüber so genau wie möglich. Je klarer du sie/ihn definierst, desto besser kannst du auf ihn/sie und seine/ihre Interessen eingehen.

2: Beschreibe dein Produkt, deine Dienstleistung oder deine Idee

Ignoriere den Drang ALLES zu erzählen und konzentriere dich statt dessen auf einen Aspekt deiner Arbeit. Am besten entscheidest du dich für deinen persönlichen Lieblings Aspekt. Was dir am besten liegt oder am meisten Spaß macht.

3: Beschreibe die Vorteile die dein Kunde von deiner Arbeit haben wird

Die meisten meiner Teilnehmer/innen beschreiben im Verkaufsgespräch eher die Eigenschaften eines Produkts/ einer Dienstleistung. Diese fallen uns sehr schnell und einfach ein. Überleg dir für jede Eigenschaft einen Vorteil für deinen Kunden.

Zum Beispiel:

E: direkter Ansprechpartner = V: individuelle & persönliche Beratung
oder
E: flache Hierarchien = V: schnelle Umsetzung von Kundenwünschen

4: Was machst du anders als alle anderen?

„Begeisterung ist die Übererfüllung von Erwartungen“

Produkte und Dienstleistungen sind häufig sehr ähnlich und somit leicht auszutauschen.
Wie willst du die Erwartung deines Gegenüber übertreffen? Was macht dich einzigartig und was unterscheidet dich von deinen Konkurrenten?

5: Das Ziel deines Pitch

Wie soll dein Gegenüber nach deinem Pitch handeln? Fordere ihn am Ende deines Pitch unbedingt zu einer Handlung auf.

– Austausch von Visitenkarten – Ein persönlicher Termin
– Ein Termin für ein Telefonat

 

Schritt 2: Die Struktur

Die Struktur deines Elevatorpitch ist genau so wichtig wie sein Inhalt. Um deinen Pitch in eine logische Reihenfolge und somit deine Story auf den Punkt zu bringen, arbeiten wir mit der A.I.D.A – Formel.

A ttention: Um deinen Gesprächspartner sofort auf dich aufmerksam zu machen, musst du anders sein als alle anderen. Starte deshalb mit einer

Bildhaften Analogie, einer kraftvollen Frage oder mit einer emotionalen Story ins Gespräch.

I nterest: Wecke die Interessen, indem du deinem Gegenüber aufzeigst warum dein Thema für ihn sehr wichtig ist. Wecke einen Bedarf!

D esire: Zeige ihm wie du sein Problem aus der Welt schaffen wirst und wecke somit den Wunsch an deiner Sache teilzuhaben.

A ction: Bringe dein Gegenüber dazu in Aktion zu kommen. Fordere ihn

dazu auf ins Handeln zu kommen z.B.: Visitenkarten austauschen oder einen Termin vereinbaren.

Der erste Satz muss rein hauen!

Das tut er am besten mit

– einer guten Story
– einer kraftvollen Frage
– einem kraftvollen Statement – einer bildhaften Analogie

1.) Die Story:

Eine gut ausgewählte, kurze Story sorgt für einen lebhaften Einstieg ins Gespräch. Erzähle z.B.: deine Story, die deiner Firma, von einem Kundenerlebniss oder einer Situation die zu dir oder deiner Firma passt.

z.B.: „Verkaufen war für mich schon immer Überzeugungsarbeit. Diese Fähigkeit Menschen von mir zu überzeugen half mir vom Koch zum Augenoptikermeister, Verkaufstrainer und Store Manager über 6 Kontinente und 15 Länder in die Selbstständigkeit.“

2.) Frage oder Statement:

Die Frage oder das Statement soll deine Gegenüber wach rütteln und zum nachdenken bringen.

z.B.: „Was ist deiner Meinung nach der Hauptgrund warum so viele potentielle Kunden, einen Laden wieder verlassen ohne etwas gekauft zu haben?“

z.B.: „Es ist doch paradox, dass sich jeder Mensch liebend gerne etwas kauft, gleichzeitig lässt sich jedoch kein Mensch gerne etwas verkaufen.“

3.) Die Analogie:

Wähle hier eine Bildhafte und lebendige Analogie
z.B.: „Wir machen Mund zu Mund Propaganda auf Steroideden!“

( Karlsruher Social Media Marketing Agentur )

 

Mein Beispiel Pitch:

Es ist doch paradox das sich jeder Mensch liebend gerne etwas kauft, gleichzeitig lässt sich jedoch kein Mensch gerne etwas verkaufen. (Attention)

Je profitabler ein Vertriebs-/ Verkaufsteam werden soll desto wichtiger ist es das Team in seiner persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. (Interest)

Meine Arbeit besteht darin Verkäufern beizubringen Menschen so zu überzeugen, dass diese positive Geschichten über Ihr Unternehmen erzählen. Denn das ist verkaufen!
(Desire)

Wenn du Menschen von dir oder deinem Produkt überzeugen willst dann lass es mich wissen! Schick mir eine email oder ruf mich einfach an.
(Action)

E-Mail: mail@simonuceda.com Mobil: 0176/ 34310392

„Look, if you had one shot or one opportunity
to seize everything you ever wanted in one moment, would you capture it or just let it slip?“

-EMINEM-

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